Dominique Hensel
Chefredakteurin Brunnenmagazin
Demokratie lebt von Öffentlichkeit. Öffentlichkeit lebt von Vielfalt. Vielfalt braucht Medien.
„Meine Einheit. Deine Einheit. Keine Einheit?“
Vielfalt, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Rolle der Medien
Der Zwischenwelten Medienpreis 2026 wird erstmals ausgeschrieben. Er zeichnet journalistische und mediale Beiträge aus, die sich mit der Frage beschäftigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, demokratische Teilhabe und friedliches Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft ausgestaltet sind.
Der Preis versteht sich als Beitrag zur Stärkung der demokratischen Öffentlichkeit. Er würdigt Medienschaffende, die unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen, den gesellschaftlichen Dialog fördern und einen konstruktiven Beitrag zu einer respektvollen Debattenkultur leisten.
Im Mittelpunkt stehen nicht die Unterschiede zwischen Menschen, sondern die Frage, was sie verbindet, welche Chancen und Herausforderungen das Zusammenleben mit sich bringt und welche Rolle Medien dabei spielen, Orientierung, Verständnis und Verständigung zu fördern.
36 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung stellt sich die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in neuer Form. Deutschland ist vielfältiger geworden. Unterschiedliche Lebenswelten, kulturelle Prägungen, religiöse Überzeugungen, soziale Erfahrungen und politische Sichtweisen prägen die öffentliche Debatte – beginnend mit der Integration Ost-West.
Medien spielen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Sie informieren, ordnen ein, schaffen Öffentlichkeit und erklären bestimmte Aspekte für relevant, und beeinflussen gleichzeitig die Art und Weise, wie gesellschaftliche Gruppen wahrgenommen werden. Sie können Brücken bauen oder Gräben ausheben, Verständigung fördern oder Polarisierung verstärken.
Der Zwischenwelten Medienpreis möchte Beiträge sichtbar machen, die einen konstruktiven Beitrag zum demokratischen Diskurs leisten und Wege zu einer respektvollen und konstruktiven Gesellschaftsentwicklung aufzeigen.
Teilnahmeberechtigt sind:
Voraussetzung ist ein Bezug zu Berlin – entweder durch den Wohn- bzw. Arbeitsort der Einreichenden oder durch den thematischen Schwerpunkt des Beitrags.
Eingereicht werden können:
Gesucht werden Beiträge, die sich unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:
Die Jury bewertet die Beiträge insbesondere nach folgenden Kriterien:
Der Zwischenwelten Medienpreis 2026 ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert:
Die Jury kann zusätzlich Anerkennungen oder lobende Erwähnungen aussprechen.
Ausschreibungsbeginn
01. Juli 2026
Einsendeschluss
15. September 2026
Zugelassen sind Beiträge, die zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 15. September 2026 veröffentlicht wurden.
Bitte senden Sie Ihren Beitrag mit einer kurzen Beschreibung (max. 300 Wörter), Ihren Kontaktdaten sowie einem Nachweis des Berlin-Bezugs per E-Mail an:
✉ medienpreis@zwischenwelten.berlin
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Die Beiträge werden von einer unabhängigen Jury aus den Bereichen Journalismus, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft bewertet. Die Jury besteht aus:
Chefredakteurin Brunnenmagazin
Projektleiter Zwischenwelten
Leiterin Institut für Medienverantwortung
Exiljournalist
Dokumentarfilmerin
Fotojournalist
3. Oktober 2026 – Tag der Deutschen Einheit
Berlin
Zwischenwelten – Die Stimme der Vielfalt
Ein interkulturelles Medien-, Kultur- und Bildungsprojekt zur Förderung demokratischer Öffentlichkeit, gesellschaftlicher Teilhabe und des Dialogs in einer vielfältigen Gesellschaft.